Presseberichte

 

 

 

Verkehrsirrsinn im niedersächsischen Cloppenburg

Radweg in Cloppenburg sorgt für KopfschüttelnIst das Deutschlands kürzester Radweg?

 16. November 2020 - 13:22 Uhr

Teilabschnitt ist nur fünf Meter lang

Ist das ein Radweg oder kann das weg? Diese Frage stellen sich wohl alle Fahrradfahrer, die momentan im Gewerbegebiet der niedersächsischen Stadt Cloppenburg unterwegs sind. Kein Wunder, denn dort befindet sich ein gerade einmal rund fünf Meter langer Teilabschnitt eines Radweges.

 "Diesen Unsinn hätten sie eigentlich auch bleiben lassen können"

"Diesen Unsinn hätten sie eigentlich auch bleiben lassen können", sagt Michael Bertschik, Kreisvorsitzender vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) in Cloppenburg. Der nur wenige Dutzend Meter lange und immer wieder unterbrochener Radweg im Cloppenburgeschen Gewerbegebiet in Cloppenburg macht ihn fassungslos.

Dabei hatte sich Michael Bertischik zuerst gefreut:Vor kurzem stößt er in dem Gewerbegebiet auf den Radweg und ist begeistert, dort überhaupt einen vorzufinden. Doch dann befährt er die Strecke, muss nach etwa 20 Metern wieder auf die Straße, an einer Lastwagen-Parkbucht vorbei, nach etwa 100 Metern wieder auf den Radweg, nach zehn Metern wieder runter, an einer Parkbucht vorbei, um dann wieder für fünf Meter auf dem Radweg zu fahren. "Der ADFC schlägt ganz klar vor, ein Radweg hat durchgängig zu sein, und das ist dieser hier definitiv nicht."

Wer einmal Fahrrad gefahren ist weiß: So eine verwirrende Verkehrsführung ist nicht nur nervig, sondern kann auch richtig gefährlich werden.

"Stell' dir mal vor, ein Autofahrer müsste nach 20 Metern immer wieder die Straße verlassen"

Viele Radfahrer wird es in dem Gewerbegebiet am Rande der Stadt nicht geben. Aber: Rechtlich seien die Radfahrer gezwungen, den Radweg zu benutzen, sonst drohe ein Bußgeld von der Polizei, so Bertschik.

Doch warum hat die Stadt dann nicht direkt einen durchgängigen Radweg gebaut, der ohne große Verwirrung benutzt werden kann? Einen separaten Radweg ließen die Platzverhältnisse auf dem Industriezubringer nicht zu, erklärte eine Sprecherin der Stadt: "Die Radwegeführung ist hier aus verkehrstechnischer Sicht die sicherste Variante gewesen, um den ortsauswärts fahrenden Radfahrer im unübersichtlichen und engen Kurvenverlauf des Industriezubringers bei hoher Lkw-Frequenz nicht auf die Fahrbahn zu zwingen." Aus planerischer Sicht habe die Sicherheit Vorrang vor dem Fahrkomfort der Radler, meint die Verwaltung. Ohnehin gebe es in dem Bereich nicht viele Radfahrer.

ADFC-Kreisvorsitzender Bertschik hingegen hält den Radweg für nutzlos: "Stell' dir mal vor, ein Autofahrer müsste nach 20 Metern immer wieder die Straße verlassen - das gäbe doch einen Höllenaufstand!"

Pressemitteilung

 

Fahrrad und Maske – ein schwieriges Paar

ADFC fordert #MehrPlatzFürsRad statt Masken beim Radfahren  

 

Berlin, 29. Oktober 2020

037/20

 

In einigen Städten und Regionen mit hoher Corona-Inzidenz werden behördliche Maskenpflichten jetzt auch auf Radfahrende angewendet. Der Fahrradclub ADFC weist darauf hin, dass das Radfahren mit Alltagsmaske ausgesprochen beschwerlich ist – und bittet Politik und Behörden, stattdessen Maßnahmen voranzutreiben, die das Radfahren während der Pandemie erleichtern.

 

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Das Bundesarbeitsministerium forderte letzte Woche die Bevölkerung via Twitter dazu auf, während der zweiten Corona-Welle möglichst mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Und auch für Schülerinnen und Schüler ist das Fahrrad in Zeiten der Pandemie das wichtigste Verkehrsmittel. Wir wünschen uns daher von der Politik, dass sie das Radfahren als Mittel der Corona-Bewältigung kräftig fördert – und nicht durch eine zu enge Auslegung der Maskenpflichten einschränkt.“

 

Mehr Platz fürs Rad

Der ADFC fordert seit zwei Jahren mit einer bundesweiten Kampagne, dem Radverkehr mehr Platz auf der Straße einzuräumen. Die Forderung verstärkt der Fahrradclub noch einmal im Hinblick auf die Pandemie. Stork: „Unterdimensionierte Radwege gibt es überall, das hat kürzlich sogar der Automobilclub ADAC festgestellt. Jetzt sollen wegen der Pandemie noch mehr Menschen auf das Rad umsteigen – aber wie soll das gehen, wenn es keine anständigen, breiten Radwege gibt?“

 

Popup-Radweg, Protected Bikelane, Fahrradstraße – Hauptsache schnell

Wie Städte und Gemeinden das Problem des fehlenden Platzes für den Radverkehr lösen, muss individuell entschieden werden, so der ADFC. Eine Möglichkeit ist die Errichtung sogenannter Popup-Radwege, wie sie in Metropolen weltweit und auch in Berlin und Hamburg erprobt werden. Aber auch mit anderen Infrastrukturmaßnahmen können Kommunen unkompliziert mehr Platz für den Radverkehr schaffen. Stork: „Hauptsache schnell. Wer pandemiefesten Radverkehr will, muss jetzt sofort handeln, nicht in den üblichen Zeithorizonten von zehn, fünfzehn Jahren.“

Pressemitteilung

 Destatis: Drastischer Anstieg Pedelec-Unfälle

ADFC: Radfahren darf kein Risikosport sein!

Berlin, 27. Oktober 2020

036/20 Sicherheit für Radfahrende

Die Sicherheit für Radfahrende hat sich laut heute publizierter Daten des Statistischen Bundesamtes im ersten Halbjahr 2020 weiter verschlechtert. Besonders drastisch stieg die Zahl der Pedelec-Unfälle an. Der Fahrradclub ADFC warnt seit Langem vor wachsenden Unfallrisiken durch überkommene Fahrradinfrastruktur. Er appelliert an die Kommunen, die Radwegenetze schnell dem gestiegenen Bedarf entsprechend auszubauen.  

 ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die seit der Corona-Krise neu entfachte Begeisterung für das Rad- und Pedelecfahren darf nicht in Rekord-Unfallzahlen münden. Radfahren darf kein Risikosport sein – es muss komfortabel und sicher für Menschen aller Altersgruppen und Fitnesslevel werden. Der Ausbau der Radinfrastruktur geht quälend langsam voran, weil Politik meist insgeheim weiter am Ideal der auto-optimierten Stadt festhält. Radfahren ist gesund und soll es auch bleiben! Die Fahrradnation-in-spe kann nicht zehn Jahre auf zeitgemäße Radwegenetze warten – wir brauchen den schnellen Infrastrukturausbau jetzt!“

48 Prozent mehr Pedelec-Unfälle

Laut Destatis ist die Zahl der Unfälle mit Fahrrädern ohne elektrische Unterstützung im ersten Halbjahr geringfügig von 34.858 auf 33.343 gesunken, die Zahl der Pedelec-Unfälle aber hat sich drastisch erhöht: von 4.252 im ersten Halbjahr 2019 auf 6.227 in 2020, das macht eine Zunahme von 48 Prozent. Während bei allen anderen Verkehrsarten die Anzahl der Getöteten sank, kamen 2020 fast sieben Prozent mehr Pedelecfahrerinnen und -fahrer ums Leben als zuvor. Bei den Schwerverletzten nahm die Zahl sogar um 50 Prozent zu.

Viele Neuaufsteiger auf dem Pedelec (vulgo: E-Bike)

Nach Einschätzung des ADFC ist die Zunahme der Pedelec-Unfälle auch im Zusammenhang mit den stark angestiegenen Verkaufszahlen seit der Corona-Krise zu sehen. Laut Zweirad-Industrieverband ist der Verkauf sogenannter E-Bikes im ersten Halbjahr um 16 Prozent gestiegen. Stork: „Es reicht aber nicht, Pedelec-Fahrtrainings anzubieten – der wichtigste Hebel ist die Infrastruktur. Für die verkehrsüberlasteten Städte ist es ein Segen, wenn viele Menschen das Rad- und Pedelecfahren für sich neu entdecken. Alles, was sie jetzt brauchen, ist gute Infrastruktur.“    

Hauptunfallgegner: Auto

Etwa zwei Drittel aller Fahrrad- und Pedelecunfälle sind Kollisionen mit Autos. Hauptschuld trägt in den allermeisten Fällen (75 Prozent) der Autofahrer beziehungsweise die Autofahrerin. Bei knapp 20 Prozent der polizeilich erfassten Unfälle ist kein Unfallgegner im Spiel. Bei diesen sogenannten Alleinunfällen kommen Radfahrende beispielsweise durch mangelhafte Infrastruktur zu Fall – also durch Schlaglöcher, Baumwurzelaufbrüche, Abbruchkanten oder Hindernisse auf dem Radweg.

 Isabella Breeck

Referentin für Radverkehr und Interessenvertretung

Bis zu 45 Millionen Euro jährlich für Radfahrinfrastruktur

 

  10.10.2020      Althusmann: Wir investieren so viel wie nie zuvor

 

Niedersachsen will die Radfahrinfrastruktur in den nächsten Jahren weiter verbessern und stockt die Mittel ein weiteres Mal auf. Im zweiten Nachtragshaushalt wurden 20 Millionen Euro zusätzlich bis 2022 für ein Rad- und Radwegsonderprogramm eingestellt. Hiervon fließen insgesamt 15 Millionen in den Radwegneubau und die Radwegerhaltung an den Landesstraßen und fünf Millionen Euro in ein Sonderprogramm für Lastenräder

Im diesjährigen Landeshaushalt sind bereits erstmalig zehn Millionen Euro für Erhaltung und zehn Millionen Euro für den Neubau von (Bürger-) Radwegen an Landesstraßen enthalten, die nun um weitere fünf Millionen Euro aus dem Nachtragshaushalt aufgestockt wurden. Zum Vergleich: Für den Radwegebau an Landesstraßen standen 2019 insgesamt 15 Millionen und in den Jahren davor zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Auch der Bund stellt zehn Millionen Euro für Radwege an Bundesstraßen in Niedersachsen bereit. Mit weiteren zehn Millionen Euro wird der kommunale Radwegbau nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) gefördert. Dieses Jahr stehen damit insgesamt 45 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel für die Radinfrastruktur bereit. Es ist geplant, diesen Höchstbetrag auch im nächsten Jahr zur Verfügung zu stellen.

Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: "Wir investieren so viel wie nie zuvor in gute und sichere Infrastruktur für Fahrräder. In den 1970-er Jahren haben Stadtplaner die autofreundliche Stadt realisiert, jetzt steht das Fahrrad im Fokus. Daran zeigt sich ein neues Umweltbewusstsein und ein anderes Lebensgefühl vor allem der jüngeren Generationen. Auch das Angebot neuartiger Fahrräder treibt den Wandel voran. Mit Lastenrädern lassen sich sogar Wocheneinkäufe erledigen und mit E-Bikes kann man etwas längere Strecken zum Arbeitsplatz bewältigen. Es ist unser Ziel, überall sichere und bedarfsgerechte Radwege schaffen."

Voraussichtlich Ende November soll das Fahrradmobilitätskonzept Niedersachsen veröffentlicht werden. Zentrale Ziele sind die Erhöhung der Anteile der zurückgelegten Wege mit dem Rad von 15 auf 20 Prozent und eine Reduzierung getöteter und verletzter Radfahrer um 20 Prozent.

 

 

Pressemitteilung

Neue Studie zur ‚Wetter-Elastizität‘ des Radverkehrs

„Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Infrastruktur!“   

Berlin, 8. Oktober 2020

033/20

Gegner des Radinfrastruktur-Ausbaus nutzen häufig das Argument, dass bei schlechtem Wetter fast alle Radfahrenden ins Auto stiegen. Das ist falsch, wie eine neue Studie der Universität Münster zeigt. Wenn das Radwegenetz gut ausgebaut ist, wird das Rad auch bei Niederschlag genutzt, bei schlechter Infrastruktur hingegen ist das kaum der Fall. Der Fahrradclub ADFC fordert den schnellen Ausbau der Radwegenetze, um das Ganzjahresradfahren zu fördern und die Städte von zu viel Autoverkehr zu entlasten.   

 ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Infrastruktur! Aus der Praxis wussten wir das längst, jetzt ist die These auch wissenschaftlich erwiesen. Es muss Schluss sein mit immer neuen Ausreden – wir brauchen den Radinfrastruktur-Ausbau jetzt. Wenn die Wege einladend zum Radfahren sind - und das Rad die schnellste Alternative ist, dann fahren die Menschen Rad. Bei Regen und bei Sonnenschein.“

 Weniger als 5 Prozent Rückgang bei guter Infrastruktur

Die aktuelle Studie zeigt, dass in Städten mit gut ausgebauter Radinfrastruktur der Alltagsradverkehr bei schlechtem Wetter nur wenig zurückgeht – in Oldenburg und Münster um weniger als 5 Prozent, in Göttingen um weniger als 10 Prozent. In Städten mit eher schlecht ausgebautem Radwegenetz – Herzogenaurach, Stuttgart und Würzburg – geht der Radverkehr um bis zu 30 Prozent zurück.    

 Daten zu 30 deutschen Städten

Die Studie zu Effekten des Wetters auf das Radfahren haben Kathrin Goldmann und Jan Wessel kürzlich am Institut für Verkehrswirtschaft der Universität Münster vorgelegt. Sie hatten die Daten aus 122 Fahrrad-Zählstationen in 30 deutschen Regionen und Städten bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen ausgewertet.  

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung von ADFC, ACE, Allianz pro Schiene, Bike&Co, BVZF, Changing Cities, DNR, JobRad, Nextbike, Paul Lange/Shimano, Pro Bahn, VCD, VSF, vzbv und ZIV.

Statt Autoprämie

Verkehrs-Bündnis fordert #MobilPrämieFürAlle

Berlin, 28. April 2020

017/20

 Am 5. Mai empfängt die Bundesregierung die Automobilindustrie zu einem weiteren Autogipfel. Die Industrie fordert Auto-Kaufprämien zur Kompensation der coronabedingten Ausfälle. Gegen diese Pläne hat sich jetzt ein breites Verbände- und Unternehmensbündnis formiert. Das Bündnis fordert eine Mobilitätsprämie für alle, mit der man beispielsweise auch E-Bikes und Bahn-Abos kaufen kann.   

 ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die Bundesregierung darf nicht dieselben Fehler wie vor der Krise machen. Mobilität ist mehr ist als immer nur Auto, Auto, Auto! Auch der Kauf eine E-Lastenrads oder eines ÖPNV-Abos scheitert bei vielen Menschen am Geld. Wir wollen nicht, dass die Regierung den Bürgerinnen und Bürgern die Verkehrsmittelwahl diktiert, sondern ihnen alle Optionen ermöglicht!“

 Zuspitzung der Auto-Überlastung in den Städten verhindern

Stork: „Durch Corona hat sich das Leben fast aller Menschen schlagartig geändert. Sie stehen jetzt vor der Entscheidung, wie sie ihre Mobilität nach Corona neu organisieren. Das Horrorszenario wäre, wenn jetzt wirklich alle ins Auto steigen, denn dann bricht der Verkehr in Deutschland zusammen. Der Zeitpunkt jetzt ist eine riesige Chance für die Bundesregierung, Deutschland für einen intelligenten Verkehrsmix zu begeistern!“

 #MobilPrämieFürAlle dient auch den Klimazielen

In seinem Aufruf an die Bundesregierung weist das Bündnis darauf hin, dass eine Mobilitätsprämie auch angesichts der im Klimapaket vereinbarten klimafreundlichen Transformation des Verkehrssektors dringend erforderlich ist. Eine reine Autoprämie setze den falschen Anreiz, immer mehr Wege mit dem Auto zurückzulegen, anstatt je nach Wegezweck das intelligenteste Verkehrsmittel auszuwählen, so das Bündnis.

Breites Bündnis an Verbänden und Unternehmen

Der vom Fahrradclub ADFC initiierte Aufruf wird von zahlreichen Verbänden und Unternehmen unterstützt – darunter der Autoclub ACE, die Allianz pro Schiene, die Fahrradhändler der Bike&Co, der Bundesverband Zukunft Fahrrad BVZF, die Bewegung Changing Cities, der Deutsche Naturschutzring DNR, der Mobilitätsdienstleister JobRad, der Fahrradverleiher Nextbike, das Unternehmen Paul Lange, der Fahrgastverband Pro Bahn, der Verkehrsclub VCD, der Verbund Service und Fahrrad VSF, der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv und der Zweirad-Industrie-Verband ZIV.

 Hinweis für Redaktionen: Den gemeinsamen Aufruf #MobilPrämieFürAlle sowie ein Shareable und diese Pressemitteilung finden Sie in unserem Pressebereich. Die Pressemitteilung wird von Bündnispartnern mit jeweils individuellen Statements versendet.

 
 

 Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 190.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Hashtag: #MobilPrämieFürAlle

 Kontakt

 Stephanie Krone

Pressesprecherin

ADFC-Bundesverband

Mohrenstraße 69, 10117 Berlin

 

 

Nach oben

© 2020 ADFC Cloppenburg